Unbedingt lesen !!!
 


Ich hoffe , dass nie, nie, niemals meinen Kaninchen so ein Leben fristen müssen !!!
Daher wird das neue Zuhause meiner Babys sorgsam ausgewählt !
Sich ein Kaninchen anzuschaffen , bedeutet 8-12 Jahre die Verantwortung für ein Lebewesen zu tragen .
Da gehört mehr zu , als einmal am Tag das Tüchrchen zu öffnen und Futter reinzuschmeißen.

 

Der folgende Leidensweg eines Kaninchen , ist leider nur all zu oft Realität !







Vergessen…… Ich bin Hoppel, das Kaninchen das niemand mehr lieb hat! Als ich vor drei Jahren in diese Familie kam, konnte ich mich vor Streicheleinheiten kaum ...retten. Ich durfte im Sommer in einem Freigehege herumhoppeln und wurde sogar öfter in die Wohnung geholt. Ich bekam jeden Tag frisches Futter und sauberes Wasser. Außerdem wurde mein Stall regelmäßig gesäubert. Dass ich in meinem Stall alleine leben muss, fand ich noch nie so toll. In der Zoohandlung hab ich mit ganz vielen anderen Kaninchen zusammengelebt, da war immer was los. Eines Tages kam dann die Familie mit ihrem Sohn Tim, der ausgerechnet mich haben wollte. Ich hatte riesige Angst auf dem Weg in mein neues Zuhause. Aber Tim war so lieb zu mir, dass ich mich bald eingelebt hatte. Tim ist jetzt zwölf Jahre alt und findet mich langweilig . Er hätte jetzt lieber einen Hund. So sitze ich also schon seit einer Ewigkeit ganz alleine in meinem dreckigen Stall. Wenn ich Glück habe geht einmal am Tag das Türchen auf und jemand schmeißt mir eine handvoll Futter rein. Blödes Trockenfutter, wo mir doch Grünzeug viel lieber ist. Manchmal bekomme ich eine Karotte oder etwas Löwenzahn, da freue ich mich riesig. Mein Wasser ist oft ungenießbar, weil es manchmal tagelang nicht ausgewechselt wird. Ich versinke in meinem eigenen Dreck… Im Winter friere ich furchtbar, weil sich keiner mehr die Mühe macht meinen Käfig in den Keller zu tragen, so wie es früher war. Außerdem habe ich dann oft großen Durst, aber meine Trinkflasche ist zugefroren und meine Menschen sehen das nicht. Wenn es regnet setzte ich mich in die hinterste Ecke meines Stalles, weil es niemanden interessiert dass es bei mir reinregnet. Dann hocke ich in meiner nassen Einstreu und fühle mich furchtbar unwohl. Ich habe Durchfall, mein Hintern ist mit Kot verklebt. Meine Menschen finden das eklig, ich auch ! Ich habe Bauchschmerzen und ein Tierarzt könnte mir sicherlich helfen, aber der kostet Geld und ich bin doch nur ein Kaninchen… Im Sommer schaue ich nach draußen und sehe einen schönen Garten mit saftigem Gras. Immer wieder beneide ich die Katzen, die durch den Garten schleichen und nicht in einem kleinen Gefängnis sitzen müssen. Dann stelle ich mir vor, wie ich über die Wiese hopple und richtige Haken schlage. Ich wünsche mir manchmal einfach nur dass ich mich so richtig austoben kann. In meinem dreckigen Stall kann ich mich ja kaum bewegen… Leider kann ich meinen Menschen nicht verständlich machen, wie traurig ich bin. Sie verstehen meine Sprachen nicht und sehen auch nicht meine Tränen… Was habe ich getan, dass ich so behandelt werde ? Ich war doch immer lieb, habe immer alles über mich ergehen lassen, nie gekratzt oder gebissen ! Warum bringen sie mich dann nicht wenigstens in ein Tierheim, vielleicht würde ich ja noch eine nettere Familie finden ? Ich weiß nicht, wie lange ich dieses „Dasein“ noch aushalte. Wenn ich glücklich und gesund wäre, könnte ich noch viele Jahre leben… Ich hoffe auf ein Leben nach dem Tod, ein Leben ohne Menschen, die mich in einen Käfig sperren, ein Leben mit riesigen Wiesen und vielen Artgenossen. Mit frischem Grünfutter und sauberem Trinkwasser. Und so leide ich also leise weiter, weil die Menschen meine Sprache nicht verstehen und meine Tränen nicht sehen….. Von Jeanette Schmid
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